Für Fachpersonal

Wir suchen Partner, um in einer Studie die Wirksamkeit des GlucoHelpers statistisch nachzuweisen.

Der Prototyp des GlucoHelpers ist im Einsatz mit sehr positiven Erfahrungen.

Diese Erfolge gilt es nun zu quantifizieren.

Melden Sie sich bei uns unter info@glucofit.de


Motivation

Ziel des GlucoHelper ist es Blutzuckerspitzen zu verhindern und lange gesund zu leben.

Die vergangenen Jahre brachten bahnbrechende Entwicklungen im Bereich der Diabetestherapie. Es verbleibt als entscheidender Faktor für weitere Verbesserungen des Langzeitzuckers, die Blutzuckerspitzen nach den Mahlzeiten von vornherein zu vermeiden. Dies erfordert die korrekte Abschätzung der benötigten Insulinmenge. Spitzen und starke Abfälle sollen gar nicht erst entstehen.

Die Besonderheit des GlucoHelpers: die Förderung von Compliance. Dies wird erreicht durch die einfache Anwendung im Alltag durch weniger notwendige Interaktionen der Patienten. Die Verwendung des GlucoHelpers orientiert sich hierbei an der tatsächlichen Praxis: Einfach schätzen, statt kompliziert und fehleranfällig zu rechnen.

Zudem wird die verzehrte Menge von Proteinen und Fetten (FPEs) berücksichtigt. Damit lassen sich die damit verbundenen, zeitverzögerten Blutzuckeranstiege kompensieren.

Vorteile

  1. Genauere Berechnung der benötigten Insulinmengen. Der GlucoHelper übernimmt das Merken der Nährwerte, deren Addition, sowie die Umrechnung in Insulineinheiten. Beim Rechnen im Kopf werden häufig Rundungen vorgenommen. Häufig spielen für das Endergebnis diese Rundungsfehler eine größere Rolle als Fehler in der Schätzung von Gewicht und Nährstoffen. Somit ist das Berechnungsergebnis vom GlucoHelper näher am wirklichen Insulinbedarf als selbstständig gerechnete Werte.

  2. Mehr Compliance. Gerade wegen des recht großen Aufwands wird häufig keine ordentliche Schätzung durchgeführt. Schätzungen von Insulinmengen sind dann nur noch “aus der Hüfte geschossen”. Durch die Entlastung beim Rechnen werden die Insulinschätzungen vom Patienten wieder regelmäßig durchgeführt.

  3. Seelische Entlastung und Empowerment. Sowohl die komplizierte Rechnung als auch das Nicht-Berechnen von Insulinmengen führt dem Patienten mehrmals am Tag vor Augen, dass er mit einer schweren und gleichzeitig nicht leicht zu managen Krankheit belastet ist. Einschränkungen im Alltag durch die Planung von Mahlzeiten oder Schuldgefühle bei Nicht-Beachten der Regeln stellen auf Dauer eine seelische Belastung dar. Mit dem GlucoHelper werden die Einschränkungen erleichtert und gleichzeitig durch glattere Blutzuckerkurven das Gefühl zurückgewonnen, die Krankheit besser im Griff zu haben.

  4. Berücksichtigung von FPEs und Verwendung dualer Boli. Auch wenn in der Therapie üblicherweise nicht berücksichtigt, führen FPEs durchaus zu relevanten Blutzuckeranstiegen. Beispiel: ein English Breakfast mit gebratenen Eiern, Bohnen und Speck enthalten in etwa 4 FPE, was zu einem Blutzuckeranstieg auf um die 300 mg/dl führen kann. Diese Anstiege können mit dem GlucoHelper vermieden werden und die Funktion der dualen Boli, die die meisten Insulinpumpen mitbringen, genutzt werden.

Funktionen

Abschätzung von Nährwerten: KEs und FPEs.
Der GlucoHelper orientiert sich an der gelebten Praxis einer groben Schätzung. Hierdurch wird eine Nutzerfreundlichkeit erreicht, was den täglichen Einsatz möglich macht.

Es können Mahlzeiten aus verschiedenen Lebensmitteln zusammengestellt werden und die Gesamtmenge an Kohlenhydraten und FPEs berechnet werden. Auch eigene Lebensmittel können abgespeichert und wiederverwendet werden.


Berechnung des Insulinbedarfs und Dualen Bolus
Die für eine Mahlzeit benötigte Insulinmenge wird berechnet. Hierbei wird unterschieden nach Insulinmenge für die sofortige Abgabe für KEs und für verzögerte Abgabe für FPEs. Die Anzeige erfolgt so, dass sich die Angaben auf einer Insulinpumpe für den dualen Bolus direkt übernehmen lassen. Auch werden Informationen zur Verzögerungsdauer angezeigt. Denn diese hängt von der Menge der verzehrten FPEs ab.

Tagebuch
Für eine vollständige Interpretation der Blutzuckerentwicklung sind Angaben der verzehrten Nährwerte notwendig. Hierfür werden von Patienten üblicherweise Tagebücher angelegt. Auch für die Genehmigung von Insulinpumpen und CGM-Systemen verlangen einige Krankenkassen die Vorlage solcher Tagebücher. Der Nutzer kann im GlucoHelper eine Mahlzeit als “verzehrt” speichern, und später ein Tagebuch anzeigen und exportieren lassen. Protokollieren von Nährwerten war nie so einfach.